BNN, 25.10.05 Mach Armut zur Vergangenheit – Live-8 auch in Unteröwisheim Gunter Hauser and Friends begeisterten mit einem Konzert für Afrika Kraichtal-Unteröwisheim (art). Live-8- Konzerte gab es nicht nur in Berlin, Tokio oder London. Live-8 gab es am Sonntag Abend auch in „Unneroise“ im evangelischen Gemeindehaus. Diese Benefiz-Konzerte in den Metropolen der Welt für Hungernde in Afrika haben Hunderttausende bewegt. Gunter Hauser aus Unteröwisheim und Paul Douglas aus Birmingham haben sich von diesem Erfolg ermutigen lassen und ihre eigenen „Live-8-Konzerte“ veranstaltet; in Mosbach, in Freiburg und in Unteröwisheim. Unter der Zielsetzung „Make poverty History – Mach Armut zur Vergangenheit“ gaben sie ihre Konzerte zu Gunsten eines Aids-Projektes in Südafrika. „Jugendliche helfen ihren Altersgenossen, warnen sie vor der Krankheit, klären auf und erzählen in Schulen auch aus ihren eigenen Erfahrungen,“ sagte Angelika Schmidt vom Diakonischen Werk Baden, die das Projekt vorstellte. Um diese wichtigen Schuleinsätze zu bezahlen, dazu soll unter anderem der Erlös der Benefiz- Konzerte dienen. Gunter Hauser schrieb Melodien und Arrangements, Paul Douglas übernahm das E-Piano und trug mit seiner prägnanten Stimme die Songs vor. Jazzgitarrist Derek Creham aus Nottingham und Richard Evans an den Drums machten die Band komplett. Unterstützt wurden die vier von Freunden und Gästen, mit denen sie immer wieder in den letzten zehn Jahren zusammengearbeitet hatten: Carina Gottwald, Elke Piechatzek und Alexandra Schindler, mit ausdrucksstarken Stimmen und Heiko Köngeter aus Königsbach mit virtuosen Gitarrensolos. „All about Love“ lautete der erste Titel. „Alles dreht sich um die Liebe“ war auch der rote Faden, der sich durch das Konzert zog. Die englisch-deutsche-Band sang von Gottes Liebe zu den Menschen und von der Folge, die sich daraus ergibt, die Liebe von Mensch zu Mensch, die Liebe zu denen, die sich nicht selbst helfen können. In ihren Songs zeigten die vier eine große Bandbreite. Da waren die rockigen, insbesondere im zweiten Teil, bei denen Richard Evans an den Drums so richtig zur Geltung kam. Dabei entzündeten sie mit „Moving up the spirit to the sky“ am Schluss ein richtiges Feuerwerk, bei der der Rhythmus peitschte, die Gitarrensolos sprühten und Paul Douglas über das E-Piano wirbelte und sich mit seiner Stimme voll ins Zeug legte. Ruhige Balladen ließen die Zuhörer über die Texte nachsinnen. Auch ganz neue Töne hatten die Vier auf Lager: „Jazz ’n Spirit“. „Wir waren einfach so zum Urlaub zusammengekommen und machten Musik,“ erzählte Hauser. „Und dann ergab es sich so. Paul vertauschte E-Piano gegen Posaune, ich übernahm das Piano und wir fanden eine ganz neue Verbindung zu einander – und vielleicht auch ‚nach oben’,“ lächelte Gunter Hauser verschmitzt. Diesen gemeinsamen „Spirit“ bekamen die vielen Gäste ganz brandneu zu hören und waren begeistert von der Spielfreude der Vier und den neuen Jazz-Tönen. Und das Ergebnis der drei Konzerte konnte sich auch sehen lassen: 1.500 Euro für das Aids-Projekt in Südafrika. [art] BNN, 11.03.2004 Moderner Rock vor dem Altar Christliche Songs von Douglas & Hauser in Weinbrennerkirche Für Rock- und Popmusik ist die Wössinger Weinbrennerkirche nicht gemacht. Trotzdem wagte sich das Duo "Douglas & Hauser" mit seiner Band in die Höhle des Löwen. Und obwohl Gunter Hauser als Fachmann für Kirchenbeschallungen gilt und als solcher schon Seminare dazu leitete, gelang auch ihm die Quadratur des Kreises nicht. Der Klang blieb Kirchensound und das ganze Konzert über untypisch für Pop- und Rockmusik. Ansonsten bekamen die rund 150 Zuhörer aber das Allerfeinste an moderner Rockmusik mit christlichem Background zu hören. Die beiden Interpreten stellten ihre neue CD "eternal" vor. Unterstützt wurden sie von dem Londoner Richard Evans am Schlagzeug, Danny Villarreal aus Birmingham (akustische Gitarre), dem Königsbacher Heiko Köngeter (E-Gitarre) und der jungen Leyla Tugal aus Bretten. Ihre Rolle blieb bescheiden im Hintergrund, wenn sie auch ständig im Vordergrund für die Optik des Sextetts zuständig schien. Sowohl Paul Douglas als auch Gunter Hauser sind am Keyboard zu Hause. Dennoch dominierten diese beiden das Konzert nicht. Die drei Gitarristen sorgten dafür, dass das Programm nicht keyboardlastig wurde. Besonders die Bläserakzente gaben Stücken wie "Eternal" (Titelsong der neuen CD), oder "Tell everybody" eine besondere Note. Da gab es wunderschöne Balladen ebenso wie den handfesten "Solid Rock", bei dem der Douglas-Hauser-Express kurz vor der Pause so richtig losrollte. Dominiert wurden fast alle Stücke von Paul Douglas´ Stimmgewalt. Er hätte die Weinbrennerkirche sicher auch ohne Beschallungsanlage gefüllt. Gunter Hauser ist für die Texte zuständig. Jeden Songtext erklärte und übersetze er vorher. "Take me to your waters", "Rescue me", "You give us hope", "Changing me", "Escape" oder "Let Love" heißen die Titel der neuen CD. Dass die Texte alle christlicher Natur sind, ist bei diesem Duo selbstverständlich und wirkte dennoch nie aufdringlich. Die Zuhörer bekamen ein gutes Konzert mit christlichem Background zu Gehör. So war es selbstverständlich, dass Douglas & Hauser nicht ohne mehrere Zugaben vom Altar durften, bei denen sie unter anderem das berühmte "Spirit in the Sky" spielten. [Arnd Waidelich] Mannheimer Morgen, 02.02.2001 Tastenkünstler bestechen durch Harmonie ...sowohl Paul Douglas als auch Gunter Hauser sind am Keyboard zu Hause, so dass sich im Duett der beiden für die Zuhörer Keyboardvergnügen hoch zwei entwickelte – denn bei solch perfekt harmonierenden Musikern steigt der Musikgenuss besonders. Pop vom Feinsten also, gewürzt mit einem Schuss Latin und Jazz.... Douglas bewältigte seine Doppelaufgabe als Tastenkünstler und Leadsänger mit Bravour. Unterstützt wurden die Keyboarder außerdem von Richard Evans (Schlagzeug), Derek Crehan (Gitarre) und Alexandra Schindler (Gesang). Gitarrist Crehan, aber auch die Vielseitigkeit von Douglas & Hauser selbst, sorgten dafür, dass das Programm keineswegs keyboardlastig wurde. Besonders die Bläserakzente gaben Stücken wie „Eternal" oder „Tell everybody" eine besondere Note. Und während das Saxophon oder die Rhythmusgitarre für Hauser nur zweite Wahl sind, ist die Posaune für Douglas eigentlich das Instrument, das man bei ihm erwartet, hat er doch mit ihm sein Musikstudium bestritten. Meist blieben die beiden jedoch bei ihren tasten. Da gab es dann wunderschöne Balladen wie „There was a man" ebenso wie das etwas überraschende „Solid Rock", bei dem Evans den Titel mitreisend umsetzte, oder den fließenden und schön coolen „River". Dass die Texte alle christlicher Natur sind, wird einem oft nicht sofort bewusst. Hauser, der sowohl Texte als auch Musik mit Douglas gemeinsam schreibt, erklärte warum: „Wir gehen mit offenen Augen durch den Alltag und wenn uns etwas anspricht, dann sehen wir, was der christliche Glaube dazu sagt. Und aus dieser Gegenüberstellung entstehen dann die Texte. Was sich einfach anhört, hatte jedoch anfangs einen komplizierten Hintergrund: Hauser lebt bei Karlsruhe, Douglas in Nottingham. Doch schon in Anfangszeiten der Kooperation, die der Städtepartneschaft einen weiteren besonderen Akzent verleiht, half der Computer. „Damals, 1993, haben wir noch mit Terminalprogrammen Dateien von unseren Ataris ausgetauscht", sagt Hauser schmunzelnd und freute sich über die weitgehenden Möglichkeiten der heutigen Technik. Oberbadisches Volksblatt, 30.01.2001 „Über das Leben, die Menschen und die Hoffnung" Douglas & Hauser bei ihrem sehr guten Konzert mit tiefgehendem Inhalt in der Haltinger Festhalle. ...bescherte ... in der großen Festhalle ein sehr gutes Konzert mit christlichem Background. ... eine kreative Band, die auf sehr angenehme Weise Text und Musik sangen und spielten ,die fern von einem Einheitssound anzusiedeln ist. Die Songs der vier Musiekr aus Deutschland und England hatten das Leben, die Menschen und deren Hoffnung in die Zukunft zum Inhalt. „Tell everybody, that she´s allright" sangen sie für ein entschiedenes Aufeinanderzugehen der Menschen. „Wir sind doch nicht nur böse und sündig, wir sind auch ganz ok, so wie wir sind. Das findet Gott auch", stimmte Gunter Hauser auf dieses ermutigende Lied ein. Die außergewöhnliche Arbeit über den Kanal hinweg funktioniert hervorragend, wie das Konzert in der Haltinger Festhalle bewies. Tief gehende Inhalte ohne Touch zur Verklärung werden munter, optimistisch und geradeaus gesungen. Die Musik dazu bleibt nicht in einer Einheitsversion stecken, sucht in variierenden sounds immer neue Nuancen, ohne vom eingängig groovenden, rockigen Klang abzugehen. Der Drummer Richard Evans aus London sorgt für vielfältige Beats während der ausgezeichnete Gitarrist Derek Crehan einige Glanzpunkte setzen kann... Der Keyboarder, Posaunist und Sänger (Paul Douglas) bestimmte mit einer sehr guten Stimme und dem Piano den Drive der abwechslungsreichen Stücke. Die sympathischen Musiker um den Keyboarder Gunter Hauser konnten abschließend die Begeisterung ... entgegennehmen und bedankten sich mit einer schönen Ballade zur Nacht. Wildberg, 03.02.2001 „Douglas und Hauser bringen christliche Popmusik in Effringer Kirche" Eine Mischung aus New-Pop, Latin, Hiphop und Jazz präsentierten Douglas & Hauser bei ihrem Auftritt in der Effringer Kirche. Dass die Musiker etwas von guter Musik verstehen und keine unbeschriebenen Blätter in der christlichen Musikszenen sind..... .... brachten die Musiker volle Leistung und boten ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Badische Zeitung, 30.01.2001 „Die gute Botschaft in jungen Songs" Der Abend mit Douglas & Hauser... war... ein eindrückliches Erlebnis Anspruchsvoll und vielseitig war das Konzert der Interpreten Douglas & Hauser... ...die (Besucher) ... erlebten einen wunderbaren Abend.